Holstein Flowers auf dem Titelblatt
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Im Juni war Holstein Flowers auf dem Titelblatt des Magazins von Veiling Plantion zu sehen! In dem Magazin sprechen Hans van Holstein und Iris van Santen ausführlicher über das Unternehmen und dessen Fokus auf Nachhaltigkeit. Lesen Sie hier das Interview, das sie gegeben haben.
Mit einer Anbaufläche von 11 Hektar an zwei Standorten in De Lier gehört Holstein Flowers zu den weltweit größten Gerbera-Züchtern. Das Sortiment umfasst mehr als 120 Gerbera-Sorten in einer großen Vielfalt an Formen und Farben. Eine interessante Tatsache: Holstein Flowers verfügt über ein Züchtungsgewächshaus, in dem sich ein Labor, ein Selektionsraum und ein Blühbereich befinden. Dieses Gewächshaus spielt eine wichtige Rolle bei den Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens. „Bei der Züchtung geht es nicht nur darum, eine einzigartige, schöne Blume zu schaffen“, sagt Iris van Santen. „Ein wichtiges Ziel ist es auch, die Widerstandsfähigkeit der Gerbera zu erhöhen, die recht anfällig für Krankheiten und Schädlinge ist.“
Holstein Flowers beschäftigt einen Mitarbeiter, der sich vorrangig mit der biologischen Schädlingsbekämpfung befasst. Um das Eindringen von Schädlingen zu verhindern, wurden die Lüftungsfenster des Gewächshauses mit Insektenschutznetzen versehen. Dadurch bleiben auch Nützlinge im Inneren. Ein innovatives Klimatisierungssystem sorgt für ein stabiles Klima, indem es Außenluft mit der Luft im Gewächshaus vermischt. Dies verringert das Krankheitsrisiko.
Dank dieser Maßnahmen ist das Unternehmen auf dem besten Weg, Gerbera auf vollständig nachhaltige Weise anzubauen. Doch Nachhaltigkeit umfasst mehr als nur biologische Schädlingsbekämpfung.
Durch die vollständige Rückführung des mit Düngemitteln angereicherten Wassers entfällt die Einleitung von Wasser in Oberflächengewässer. Das schont sowohl die Wasserrechnung als auch die Umwelt außerhalb der Gewächshäuser. Auch hinsichtlich der Energieversorgung wurden die notwendigen Maßnahmen ergriffen. „Wir erzeugen einen großen Teil unseres Stroms mit 1.800 Solarmodulen“, sagt Iris. „Wir verwenden LED-Beleuchtung, da sie energieeffizient ist, weniger Wärme erzeugt und länger hält als herkömmliche Glühbirnen. Das hilft uns, unseren CO₂-Fußabdruck zu verringern.“ Das Unternehmen beteiligt sich zudem am Geothermieprojekt „Trias Westland“, das den Fußabdruck noch weiter reduziert. All dies sind erhebliche Investitionen.
Die Frage lautet also: Warum dieser starke Fokus auf Nachhaltigkeit? Iris: „Dafür gibt es mehrere Gründe. Die gesetzlichen Vorschriften werden strenger, und die Kunden fordern dies ein. Vor allem aber sind wir uns der Bedeutung einer nachhaltigen und sauberen Zukunft bewusst. Wir wollen unsere Auswirkungen auf die Umwelt sorgfältig steuern.“
Quelle: Plantion Magazine


